| Champagne
GIMONNET
Brut "Fleuron 1993" (millésime mature) |
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| Seit 1750 bearbeitet die Familie Gimonnet
ihre Weingärten in Cuis - einem kleinen Dorf nahe Epernay in der Champagne.
In den letzten 70 Jahren haben drei Generationen den heute unverkennbaren
Charakter der Champagner von "Pierre Gimonnet & Fils" entwickelt,
bewahrt und verfeinert.
Auf 26 ha Weingärten "Grand Cru" und "1er Cru" ist nur Chardonnay ausgepflanzt; die Rebstöcke sind meist zwischen 40 und 80 Jahre alt. Dank dieser besonders guten Voraussetzungen gelingt es regelmäßig, Champagner von außerordentlich hochwertiger Qualität herzustellen. Der unorthodoxe Verzicht auf die beiden Rebsorten Pinot Noir und Pinot Meunier, die meist im fertigen Champagner enthalten sind - und zur geschmacklichen Raffinesse beitragen - verlangt vom Kellermeister besonderes Können bei Auswahl und Beurteilung der Grundweine. Nach den ausgezeichneten Jahrgangs-Champagnern (cuvées millésimées) der Jahre 1989 und 1990 setzt der "Fleuron 1993" die Erfolgsserie des Hauses Gimonnet fort. Der "Fleuron 1993" - ein klassisch ausgebauter "Blanc de Blancs" - wurde im Mai 1994 ausschießlich aus weißen Chardonnay-Grundweinen der Grand-Cru-Lagen in Cramant (Ried "Buissons", "Fond du Bateau" und "Gros monts") sowie der Grand-Cru-Lagen in Chouilly (Ried "Montaigu" und "les Ronds Buissons") und der 1er-Cru-Lage in Cuis (Ried Roualles) cuvetiert. Ein Champagner besteht nie ausschließlich aus Grundweinen der Spitzenlagen "Grand Cru", denn erst die 1er-Cru-Weine bringen die unverzichtbare, leichte Säure, die eine langsame Altersreifung ermöglicht. Auch die Beigabe von Weinen aus verschiedenen Jahrgängen gewährleistet die geschmackliche Kontinuität über mehrere Jahre hinaus (dann ist aber keine Jahreszahl auf der Etikette). Jedes Jahr variiert der Kellermeister die Anteile aus den angeführten Rieden im Hinblick auf die angestrebte geschmackliche Ausgewogenheit zwischen Frucht, Finesse und Eleganz, die sich erst nach mehrjähriger Lagerung in der Flasche entfalten werden. Bei einer anonymen Verkostung der "Union Francaise des Oenologues" wurde der "Fleuron 1993" folgendermaßen charakterisiert:
Literatur:
Gert v. Paczensky, Champagner
- Hädecke Verlag
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