Wasser1
Aquamatik
Aus der Serie: "Aquamatische Forschungen zu den wenig beachteten Eigenschaften des Wassers"

Ergründet von Potok 8


Das Wasser, dessen Begleitstoffe und der Durst (Teil 1)

Wasser ist niemals allein. Geringfügige Beimengungen wasser- fremder Inhaltsstoffe treten stets auf und werden je nach Herkunft den Fachgebieten der Hydrogeochemie (sogenanntes natürliches Wasser), der Anthropohydrochemie (verunreinigtes Wasser) oder der Balneologie (Heilwasser) und weitere mehr zugeordnet.

Sind die Beimengungen größer, z.B. bis zu 10 oder 20%, kann das Wasser seine äußere Form derart verändern, daß es von den meisten Menschen und Tieren nicht mehr als solches erkannt wird. Man spricht dann von Quallen, Pilzen, Äpfeln, Fischen, Rentieren, Schabrackentapiren und sogar von Menschen - um nur einige Beispiele zu nennen.

Wenn wir uns in den weiteren Ausführungen - abgesehen von den eßbaren - auf die trinkbaren Formen des Wassers beschränken, dann einzig und allein aus dem Grund, da diese Zustandsform des Wassers dem Leser am vertrautesten erscheinen dürfte. Für den Menschen sind diejenigen trinkbaren Formen des Wassers von Bedeutung, die der leiblichen Stärkung oder der Bewußtseins- trübung, zumindest aber der Ausscheidung wasserfremder Inhalts- stoffe dienen, damit Platz für die Aufnahme neuer wasserfremder Inhaltsstoffe geschaffen wird. Der ständige Wechsel zwischen Aufnahme und Ausscheidung wasserfremder Inhaltsstoffe entspricht dem Verbrennen von Kraftstoffen in Motoren und bewegt daher auch den Menschen - dies nur nebenbei.

Welche Begleitstoffe des Wassers in seiner trinkbaren Form sind nun die bedeutendsten? Hiefür gibt es keine allgemein gültige Reihung, dies muß jeder Leser für sich selbst im Selbstversuch ergründen. Folgende Beobachtungen verstehen sich daher als jedenfalls unvollständige Betrachtungen zum Thema Begleitstoffe des Wassers:

Das Abtreiben nichtmehliger Stoffe ist weit verbreitet, erreicht jedoch mengenmäßig nicht die Bedeutung des Abtriebes mehliger Stoffe. Beides wird im Volksmund zu "Schnapsbrennen" zusammengefaßt. In beiden Fällen wird das Wasser aus einem durch Gärung entstandenen alkoholischen Grundstoff mittels fraktionierter Destillation ausgetrieben. Dies gelingt jedoch trotz mehrmaliger Wiederholung nicht ganz, sodaß dieses Thema in diesem Kapitel seine Berechtigung behält. Bei einem korrekten Abtrieb - und nur davon soll hier die Rede sein - ist am Schluß vorerst das Wasser der Begleitstoff des Feinbrandes. Dies bleibt jedoch nicht so. Durch Zugabe von Wasser versucht man aus dem Feinbrand wiederum eine trinkbare Variante des Wassers zu schaffen, welches nun aber durch die gezielte und gewollte Beimengung wasserfremder Inhaltsstoffe als veredelt angesehen werden kann. Diese bekannten und durchaus nicht ungewöhnlichen Vorgänge gewinnen jedoch schlagartig an Bedeutung, wenn man die Gratwanderungen bei der "richtigen" Konzentrationsmischungsfindung näher betrachtet.

Trinkbar ist prinzipiell jede Mischung doch nur diejenigen Brände mit einem Wasseranteil von 62 - 57 % werden von den meisten Menschen als angenehm, geschmackvoll, magenfreundlich oder verdauungsfördernd empfunden. Sinkt der Wasseranteil unter 50 %, so handelt es sich meist bereits um "Feuerwasser" und ist daher nicht Gegenstand der Betrachtungen.

Warum aber werden geringfügig höhere als 62 % Wasseranteile bereits als schal empfunden? Diese Empfindungen treten nämlich erst wieder auf, wenn sich die Begleitstoffe gegen Null annähern (Regenwasser, destilliertes Wasser). Dazwischen liegen unzählige Mineralwässer, Bier- und Weinsorten, die allesamt ihre Liebhaber haben. Man kann daraus nur folgern, daß sich der Alkohol und die Aromastoffe dem Wasser zwar stets mitteilen, die positiven Reize auf die Geschmackspapillen und auf das Gehirn aber offenbar von einem strengen Wasser-Begleitstoff-Verhältnis abhängig sind. Diese Abhängigkeit ist noch nicht völlig erforscht, durch vergleichende Verhaltensforschung an Tieren kann jedoch klar erkannt werden, daß zumindest die positive Wirkung gewisser Wasser-Begleitstoff-Verhältnisse gattungs- und artspezifisch großen Unterschieden unterworfen ist. Es gilt der Spruch: "Ist bereits trunken das Schwein, trinkt der Mensch immer noch Wein".


Teil II eingelangt.

 


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