| Aquamatik Aus der Serie: "Aquamatische Forschungen zu den wenig beachteten Eigenschaften des Wassers" Ergründet von Potok 8 |
Das Wasser, dessen Begleitstoffe und der Durst (Teil 2) Der Durst ist etwas eigenartiges, obwohl ein Subjekt, ist er nicht greifbar oder faßbar und dennoch eng mit dem Wasser verknüpft. Der Durst gehört niemandem sondern gehört zu jedem belebten Wesen, ob Tier oder Gepflanz. Für den Menschen ist von Be- deutung, daß es mehrere Arten des Durstes zu unterscheiden gilt: Der gewöhnliche Durst - Dieser ist Getier und Gepflanz gleichermaßen eigen. Das einzige Mittel, welches diese Art von Durst mit Sicherheit löscht, ist das reine Wasser. Die Wasser- aufnahme dient dabei ausschließlich der lebensnotwendigen Verhinderung der Eindickung der Körpersäfte im Allgemeinen sowie dem Transport und der Ausscheidung wasserfremder Inhaltsstoffe. Alle weiteren Spielarten des Durstes können auf die unter- schiedlichen Beweggründe der Wasseraufnahme des Menschen zurückgeführt werden. Es folgen daraus: Der maßvolle Durst - Wird üblicherweise mit Wasser, welches geringfügige Beimengungen wasserfremder Inhaltsstoffe aufweist, gelöscht. Der maßvolle Durst erstreckt sich auf maximal 3 Achterln oder ein Krügerl und ein Seiderl. Der ungewöhnliche Durst - Wird in Verbindung mit Bier nicht selten beobachtet. Scheint der maßvolle Durst bereits gelöscht, folgen noch einige weitere Krügerln obwohl eigentlich kein Durstgefühl mehr vorhanden sein dürfte. Der übermäßige Durst - Dieser erscheint dem Menschen nach der Ausscheidung wasserfremder Inhaltsstoffe durch Transpiration infolge sportlicher Betätigung. Er kann durch alles außer reinem Wasser gelöscht werden. Der schlummernde Durst - Der schlummernde Durst schlummert - wie sein Name schon sagt - tief im Inneren verborgen der entwöhnten Suchttrinker. Er darf keinesfalls geweckt werden! Der verheerende Durst - Dieser tritt quartalsweise auf, wird niemals mit reinem Wasser gelöscht und schädigt auf lange Sicht die Leber. Der unstillbare Durst - Gilt eigentlich nur der Wissensaufnahme, wird aber von manchen mißverstanden und versucht mit nicht Reinwässrigem zu löschen, was aber keinen Durst löscht sondern vielmehr zum Säuferwahn zu führen pflegt. Der höllische Durst - Ist die extreme Steigerung des normalen Durstes und kann nach längeren Wanderungen in Trockengebieten oder nach dem Verzehr stark versalzener Speisen auftreten. Diese Form des Durstes kann in ersterem Fall mit Mineralwasser und muß in zweiterem Fall mit reinem Wasser gelöscht werden. Der brennende Durst - Der kennt ihn nicht, der nicht die Begleitstoffe des Wassers zu schätzen pflegt. Den meisten ist er aber früher oder später schon einmal begegnet. Der brennende Durst tritt meist in den frühen Morgenstunden auf und treibt den Schlaftrunkenen aus dem Bett. Wie gerne würde man liegen bleiben und dieses Durstgefühl ignorieren. Die Lähmung fesselt einen an das Bett, man versucht weiterzuschlafen doch der brennende Durst raubt einem solange den Schlaf, bis man nach spätestens einer halben Stunde den unsinnigen Versuch, diesem Durst zu trotzen nachgibt und sich zum nächsten Wasserhahn schleppt. Kehle und Mund fühlen sich ausgedörrt an, die Haarwurzelspitzen schmerzen manchmal bereits infolge des Wassermangels. Hat man sich endlich aufgerafft, bleibt meist nicht einmal Zeit sich ein Glas zu suchen, da der Drang die Wasserleitung auszutrinken sehr stark ausgeprägt ist. Menschen, die den Umgang mit dem brennenden Durst bereits gewöhnt sind, löschen ihn zu früher Stunde mit einem Bier, echte Profis löschen ihn aber schon im voraus unmittelbar vor dem Versinken in die Bewußtlosigkeit mit einer großen Portion reinen Wassers (Durstprophylaxe). Der tödliche Durst - Er hat seinen Namen, weil in seltenen Fällen das Löschen des Durstes auch zum Tode führen kann. Dies passiert jedoch nur unerfahrenen und jungen Trinkern, die beim Löschen des brennenden Durstes die Grenzen der trinkbaren Wassermenge überschreiten, was eine Hydratisierung des Gehirns nach sich zieht. Weitere Spielarten des tödlichen Durstes sind das Durstgefühl nach der Aufnahme von Salzwasser (bei Schiffbrüchigen in Schlauchbooten ohne Proviant beobachtbar) sowie von geschmolzenem Schnee oder Eis (Amateurbergsteiger).
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