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Champagner-Etiketten |
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Es existieren beinahe 12.000 verschiedene Champagner-Marken von 15.500 Produzenten und Handelshäusern, deren Erzeugnisse in verschiedenen Qualitätsstufen jährlich auf den Markt kommen. Wie die Herstellung ist auch die Etikettierung des Champagners streng geregelt und äußerst informativ. Es empfiehlt sich, vor dem Kauf die Etiketten sorgfältig zu studieren, da diese auch im Kleingedruckten wesentliche Detail-Informationen enthalten. Folgende Punkte sollten Sie auf den Etiketten in französischer Sprache vorfinden: 1. Die Herkunftsbezeichnung "Champagne"; muß in deutlich lesbarer Schrift gedruckt sein - ohne den Zusatz AOC (= Appellation d´origine contrôlée)! Das Wort "Champagne" allein ist gesetzlich geschützt. 2. Die Handelsmarke oder den Namen des Erzeugers im oberen Teil der Etikette. Den Ort, wo der Erzeuger seinen Firmensitz hat und das Herkunftsland Frankreich (France) im unteren Teil. 3. Die Kontroll-Nummer des Erzeugers bzw. des Markeninhabers. Sie wird vom CIVC (= Comité Interprofessionnel du Vin de Champagne) vergeben. Die Kontroll-Nummer beginnt immer mit einer Abkürzung, meist aus zwei Buchstaben:
4.
Die Geschmacksrichtung nach dem Zuckergehalt Extra Brut
0 bis 6 g
Restzuckergehalt/Liter Brut bis 15 g
Restzuckergehalt/Liter Extra
Sec 12 bis 20 g
Restzuckergehalt/Liter Sec 17 bis 35 g
Restzuckergehalt/Liter Demi
Sec 33 bis 50 g
Restzuckergehalt/Liter Doux über 50 g
Restzuckergehalt/Liter 5. Der Flascheninhalt 1 Bouteille = 0,75 Liter 6. Der Alkoholgehalt in Volumsprozent; meist 12% 7. Die Sorte, wenn der Champagner vom Standard abweicht: Blanc de Blancs, Blanc de Noirs oder Rosé 8. Der Jahrgang - nur wenn es sich im einen Jahrgangs-Champagner (Millésimé) handelt 9. Den Kellermeister(in), welche(r) die Cuvée zusammengestellt hat (Elabore par . . .) 10. Der Zeitpunkt der Assemblage Literatur: Gert v. Paczensky (mz) |
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