Little Italy in Wien
 
Im Jahre 1858 wurde über die Idee eines kleinen Italiens im zweiten Wiener Gemeindebezirks, genauer auf der Praterstraße diskutiert.
In der Leopoldstadt sollten sich Italiener aus der damaligen Monarchie ansiedeln und auch Häuser mit südlichem Flair bauen.

Dieses Projekt wurde zwar nie wirklich in die Realität umgesetzt, jedoch sind einige Anzeichen noch heute sichtbar. Der Dogenhof unweit des Pratersterns ist das beste Beispiel dafür. Auf der Fassade blickt der Markuslöwe herab auf das rege Treiben der Praterstraße. 

Folgt man der Straße stadteinwärts, trifft man unweigerlich auf die Albertis, eingewandert aus dem Trentino im Jahre 1907. Dort kann man sich geruhsam auf ein gepflegtes Achterl italienischen "Vino Rosso o Bianco" im Stradina niederlassen. Oder gleich daneben ein gutes Gefrorenes mit Schlag in der Gelateria genießen. (ds)


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