| Tequila richtig getrunken |
| Tequila trinken
leicht gemacht oder, wenn Sie zuviel davon erwischen kippen Sie mit einem
leichten "Aahhh" aus dem Sessel.
Das "Ritual"
Herkunft und Erzeugung Tequila ist ein Brand, welcher sich mit den hochkarätigsten Cognacs und Whiskys durchaus messen läßt. Je nach Art von gehaltvoll bis leicht, mal weich, mal etwas rauher, aber immer voll Aroma mit seinem typischen Geschmack. Tequila in der heutigen Form gibt es seit dem 19. Jahrhundert. Für die Namensgebung hat die Stadt Tequila Pate gestanden, um deren Gebiet herum die ersten Destillerien entstanden. Die Region verfügt über das beste Klima für die Agaven. Für den Tequila wird die Blaue Agave benötigt. Das verhältnismäßig kleine Anbaugebiet beschränkt sich vor allem rund um die Städte Tequila, Amatitlan, Arandas und Corralejo (alle im Bundesstaat Jalisco). Nur was aus dieser Region kommt, darf sich Tequila nennen. Die Agaven oder auch Maguey genannt, werden auf grossen Feldern kultiviert. Nach 6 bis 8 Jahren sind sie mannshoch und reif für die Verarbeitung. Die Agaven werden von der Wurzel getrennt und die langen "Blätter" am Herz entfernt. Übrig bleibt nur das Herz, auch Pina genannt. Nachdem für den hochwertigen Tequila nur die ausgewachsenen und besten Agaven genommen werden, beginnt nun der heikle Prozess des Erzeugung, welche viel Gefühl und Erfahrung erfordert. Das Agavenherz wird zerteilt und kommt in einen riesigen Ofen. Dort wird es ca. 70 Stunden gekocht. Die Kaktusmilch wandelt sich in einen Sirup um. Die Agavenherzstücke werden nun zermahlen und ausgepresst. Übrig bleibt der Sirup und jede Menge Biomasse, welches zurück auf die Felder kommt. Dem Sirup werden nun Hefepilze zugesetzt und er beginnt zu gehren. Der Zucker wandelt sich hierbei in Alkohol um, welcher nach dem Gehrungsprozeß herausdestilliert wird. Tequila wird mindestens zweimal gebrannt. Hierdurch wird garantiert, daß möglichst wenige Fuselöle oder andere störende Aromastoffe enthalten sind. Anschließend wird der 50% bis 55%tige Brand mit destilliertem Wasser auf ca. 40% Alkohol / Volumen gebracht. Zusammenfassend kann man sagen: jede Destillerie hat seine eigenen kleinen Geheimnisse über die Koch- und Ofenart zur Zubereitung der Agavenherzen, das Destillationsverfahren und der Lagerung. Ganz wichtig ist, daß die Produktion von der "CRT" (Consejo Regulator del Tequila) überwacht wird. Diese garantiert Originalherstellung, von der Agave auf dem Campo, bis zum Tequila in der Flasche. (ds) Altersstufen
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